Mittwoch, 06.08.2014

Wieder hab ich mich eine ganze Weile nicht gemeldet, und es gibt Neuigkeiten. 
1. Ich werde dieses Jahr endlich Rise Against live sehen. Mit meinem Freund.
2. Ich habe die Theorieprüfung für den Führerschein bestanden.
3. Ich habe gerade eine Zusage fürs Psychologiestudium bekommen. 

Ansonsten geht es mir relativ gut, auch wenn ich merke, dass es mich vor allem unter der Woche wieder langsam etwas runterzieht. Am Wochenende, wenn K. da ist, ist alles super. Er baut mich auf, gibt mir nie gekanntes Selbstbewusstsein und tut mir einfach unglaublich gut. Bei ihm kann ich mich fallen lassen, ohne Angst zu haben, dass er mich nicht auffängt.
Aber wenn er nicht da ist, ist da nur Leere. Ich versuche, mich in die Arbeit zu stürzen, möglichst viele Nachtwachen zu übernehmen, die mir nicht nur Geld, sondern auch die Möglichkeit geben, tagsüber zu schlafen ohne dass mein Dad mich aus dem Bett scheucht. Auch wenn ich mit meinem freiwilligen Jahr durch bin, arbeite ich immer noch als so genannte Aushilfe im Krankenhaus, eben meistens nachts, wenn schwierige Patienten eine Extra-Betreuung brauchen. Zusätzlich werde ich hin und wieder von der Freundin meines Vaters als Dolmetscherin gebraucht, wofür ich von ihrem Chef auch nochmal gutes Geld bekomme, was ich dann wiederum nutzen kann, um zu K. zu fahren. Wobei wir es mittlerweile so geregelt haben, dass er öfter her fährt als ich, weil es mit seinen Eltern immer nur Probleme gibt. Er betont zwar immer wieder, dass es nichts mit mir zu tun hätte und sie zu allen Leuten so wären, die er mit nach Hause bringen würde, aber meine innere Stimme mag das nicht so recht glauben. Sie versuchen nicht einmal, mich kennen zu lernen. Als hätten sie gar kein Interesse daran, mit wem ihr Sohn so zusammen ist. 
Dann mache ich mir ziemlich viele Gedanken um den Umzug, der jetzt ansteht, die Wohnungssuche, die Jobsuche, und alles was da sonst noch so dranhängt.
Ihr seht, es ist zwar einiges besser, und ich komme wenigstens irgendwie voran in meinem Leben, dennoch reißen meine Gedanken mich immer wieder mit. Ich hoffe, dass das weniger wird, wenn das Studium erstmal begonnen hat. 
Haha, als ob.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen