K. bringt mich dazu, ihm selbst die Dinge zu erzählen, die ich vor anderen verborgen hab; die Dinge, die wirklich tief liegen. Er fragt nicht wenn ich still werde, mich zusammenkauere und mich aus welchem Grund auch immer plötzlich völlig abschotte, sondern nimmt mich einfach in den Arm und wartet, bis es wieder okay ist. Nicht, weil er keine Ahnung hat, was er sonst tun soll, sondern weil er mich kennt und weiß, dass ich in so einem Moment nichts als seine pure Nähe brauche. Wenn mir alles entgleitet und ich nicht mehr weiß, wo mir der Kopf steht, dann muss ich nur eines seiner Lieder hören und ich werde automatisch ruhig. Er ist so ein essentieller Teil meines Lebens geworden dass ich mich tatsächlich immer wieder frage, wie ich vorher zurechtgekommen bin. Zum ersten Mal in einer Beziehung habe ich wirklich das Gefühl, dass mich der andere Part genauso liebt wie ich bin. Ich brauche mich nicht verstellen, Dinge zu verschweigen oder etwas vorzuheucheln. Im Prinzip ist das genau das, was ich mir immer gewünscht habe, sowohl er als Partner als auch die Beziehung an sich. Nein, eigentlich ist es mehr. Meine Idealvorstellung mit Bonusmaterial. Oder so ähnlich.
Wahrscheinlich mussten all diese Fehlschläge vorher passieren, vielleicht würde ich sonst nicht zu schätzen wissen wie es ist, in einer Beziehung gleichgestellt zu sein, ohne dass einer Macht über den anderen hat. Genauso wie ich nicht wissen würde wie es ist, respektiert und um meiner selbst willen geliebt zu werden und nicht wegen einer falschen Vorstellung, die jemand von mir hat.
All my scars don't seem to matter anymore, because they led me here to you.
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| Von ihm ♥ |


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