Dienstag, 31.12.2013

Also, heute geht dieses schreckliche Jahr endlich vorbei. Und jetzt sitze ich hier, schreibe mit ihr, die einmal so etwas wie meine beste Freundin war (und damit meine ich nicht J.), und irgendetwas in mir flüstert mit permanent zu, dass es nie wieder so werden wird wie es einmal war, bevor diese Sache passiert ist. Seitdem ist alles anders, seitdem reden wir kaum noch miteinander, ich habe das Gefühl, sie will nicht mit mir reden und mag dann selbst nichts erzählen. Sie schreibt mir vor ein paar Wochen einen Riesentext, in dem steht, wie sehr sie mich vermisst und ich freue mich, möchte mich mit ihr treffen, aber es wird schnell klar, dass es nicht so ist wie vorher. 
Ich fühle mich wie ein Eisbär, der auf einer Eisscholle sitzt, die immer kleiner wird. Im rasenden Tempo Richtung ertrinken, denn egal wie gut man schwimmen kann, irgendwann geht die Kraft aus und man geht unter. Das Verlangen, zu schneiden, ist so groß dass es fast wehtut. Und dann ist da noch eine Stimme, die mir verführerisch zuflüstert. "Komm, wir schaffen es, das Jahr zu beenden, ohne dass jemals wieder ein neues Jahr beginnt... Die Zeit rennt, entscheide dich schnell."

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