17 Uhr, Sprechzimmer meiner Psychologin.
- "Wie geht es Ihnen?"
- "Das Wochenende war erträglich, aber langsam wird es wieder deutlich schlechter."
- "Dann erstellen wir jetzt mal einen Wochenplan."
Seit Wochen geht das nun schon so. Geht es mir schlecht, ein Wochenplan, Aktivitäten einplanen, die Spaß machen. Weil das auch auf Knopfdruck geht, mit der Energie und der Freunde. Haha. Geht es mir besser, wird genau ergründet, welche Aktivitäten die Besserung ausgelöst haben. Das war's.
Im Ernst. Alles was ich anspreche, scheint für sie durch diese Pläne besser zu werden. Meine Wutausbrüche, bei denen ich Sachen kaputt mache, das ständige nach Bestätigung suchen bei allem, was männlich und halbwegs attraktiv ist und die Panikattacken in der Nacht. Diese Impulse und die Zwangsgedanken, wie sie sie nennt (obwohl es keine sind). Klar, jede Woche durchplanen und alles wird gut. *Ironie aus*


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