Es gab nie eine andere Möglichkeit, diese innere Leere zu bekämpfen. Nur das Schneiden. Es war ok, auch wenn es Narben gab hab ich nie das Gefühl gehabt, dass es wirklich schlimm ist. Eine mehr macht doch auch nichts mehr - das war der tägliche Gedanke. Aber mittlerweile hat sich das geändert. Eine Sucht ersetzt die andere, heißt es so schön. Und es scheint zuzutreffen. Vor allem scheint diese neue Art der Selbstzerstörung schlimmer zu sein als das Schneiden, obwohl es keine äußeren Spuren hinterlässt.
Denn jedes Mal, wenn das Hochgefühl vorbei ist, kommt die Leere wieder.


Man bekämpft die meisten Muster mit neuen Mustern. Es ist traurig aber wahr. Ich hab aufgeört zu schneiden, dafür hungere ich. Naja, teilweise habe ich auch mal beides gemacht. Momentan lass ich mich am liebsten richtig zulaufen. Naja, was will man machen.
AntwortenLöschenIch wünsche dir, dass du irgendwann gesund wirst, ohne jede Sucht.