Mittwoch, 26.06.2013

Leise schleiche ich die Treppe hinunter, schnappe mir meine Schuhe und verschwinde durch die Terrassentür. Draußen atme ich tief ein, stecke mir die Kopfhörer in die Ohren und fische eine Zigarette aus meiner Tasche. Je weiter ich vom Haus entfernt bin, desto freier fühle ich mich. Ein paar Runden um den Block laufen, rauchen und in den Himmel schauen. Dazu Kurt Cobain, der mir gerade ins Ohr singt: "I'm so happy 'cause today I've found my friends, they're in my head." Ich setze mich auf den Fußweg und singe mit, völlig egal ob mich jemand hört. Es geht mir gut, für diesen Moment. Die klare Nacht um mich herum, Nikotin im Körper und Nirvana in den Ohren, was gibt es besseres?
Plötzlich stößt mich jemand an. Ein Pärchen, das wohl auf dem Weg nach Hause ist, schaut mich böse an. "Jetzt sitzen die Junkies schon vor unseren Haustüren, ach wie geht es doch bergab mit der Jugend von heute!" Ich warte, bis sie hinter ihren Türen verschwunden sind, dann fange ich an zu lachen.
Wenn die wüssten...

Mila, ich hätte dich sofort mitgenommen ♥








































































































1 Kommentar:

  1. Oh du bist so unfassbar toll, hihi. Und ich dachte mir sofort bei "Leise schleiche ich die Treppe hinunter, schnappe mir meine Schuhe und verschwinde durch die Terrassentür.", genauso verlasse ich nachts das Haus auch immer und bei "Die klare Nacht um mich herum, Nikotin im Körper und Nirvana in den Ohren, was gibt es besseres?", genau das denke ich mir auch oft.
    Irgendwann werden wir das nicht mehr zu uns selbst sagen müssen, dann werden wir nebeneinander sitzen und zusammen vom Glück träumen.

    AntwortenLöschen