Dienstag, 05.03.2013

Mit B. wird es wieder schwieriger und - zugegeben - nerviger. Sie fällt immer weiter in ihre Rolle als trotziges, kleines Kind und diese ganze Sache zwischen uns gleicht immer weniger einer richtigen Beziehung. Es besteht im Moment nur daraus, sie zurechtzuweisen, ihr zu erklären, warum ihr Verhalten falsch war, etc. Manchmal komme ich mir vor wie ihre Mutter, oder wie ihre Therapeutin, und das macht mich im Moment ziemlich wütend, weil ich in diesem Punkt keine Wahl habe. Wenn ich ihr keine Grenzen setze, dann macht sie weiter, dann baut sie rund um die Uhr irgendwelchen Mist, macht bei R. alles kaputt und lässt sich vollkommen in ihre Krankheiten reinfallen. Heißt, wenn ich nicht meine Energie dafür aufwende, sie irgendwie zu... erziehen oder so, dann benimmt sie sich daneben und tut mir weh, wenn ich das aber doch tue, dann bin ich am Ende vom Tag ziemlich im Eimer. Ich hab ihr so oft gesagt, sie soll ihrer Psychologin eine E-Mail schreiben, damit sie von jemandem, der mehr Ahnung hat als ich, hört, ws schief läuft und was sie dagegen machen kann. Natürlich auch, um mich zu entlasten, weil es im Moment nur noch nervig ist, ihr jeden Tag wieder erklären zu müssen, warum sie irgendwas nicht tun darf.
Neues Ultimatum, sie wird mich wieder kleinreden und mir irgendwelche Gründe aufzählen, warum sie weder ihre Psychologín schreiben, noch in eine Klinik kann und dann wird das wieder von vorne losgehen. Ich hoffe, das beruhigt sich dann irgendwann mal wieder...

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