Dienstag, 12.02.2013

Ich schaue in den Spiegel, während ich mir meine gerade gefönten Haare durchkämme. Langsam merke ich, wie dieses Gefühl wiederkommt, mir wird schwindlig und gleichzeitig übel. Ich weiß nicht, woher es kommt, es ist einfach da, nur dass es nicht wie sonst immer morgens ist, sondern spät nachmittags. Ich setze mich ein paar Minuten auf den Rand der Badewanne, damit es weggeht, aber sobald ich aufstehe, wird mir wieder schlecht.
Auf wackligen Beinen mache ich mich auf den Weg nach unten, in der Hoffnung, mich durch ein wenig Fernsehen ablenken zu können. Probeweise hebe ich meine Hand und spüre das Zittern meines Körpers, bevor ich es sehe. Hinlegen, einfach irgendwo hinlegen sagt mein Verstand und ich stoße die Tür zum Wohnzimmer auf, um mich auf die Couch zu legen. Mir tanzen schwarze Punkte vor den Augen und ich bin kaum fähig, irgendeinen klaren Gedanken zu fassen, als ich plötzlich meinen rasenden Herzschlag fühle und mir bewusst wird, dass das wieder eine Panikattacke war.
Mein Kopf platzt fast, während ich überlege, was der Auslöser gewesen sein könnte, bis ich schließlich B. anrufe. Sie ruft erst sehr viel später zurück.
"Was war los?" - "Ach, ich weiß nicht, mir geht es nicht gut... Ich hab Kopfschmerzen."

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