Langsam wächst die Anspannung, die Angst vor morgen. Die letzten zwei Wochen waren so schön, ich hab mich so leicht gefühlt, nachdem ich alles erzählt hab, hab mir einen tollen Neuanfang ausgemalt und mir eigentlich nur wieder etwas vorgemacht. Klar, es wird sich etwas ändern, es muss sich etwas ändern, und das kann ich schließlich nicht von jemand anderem erwarten als mir. Die Welt da draußen ändert sich nicht für mich, also muss ich lernen, mit dieser Welt klarzukommen und das Beste draus zu machen. So weit, so gut, hier hätten wir den Gedanken, der mich die ganze letzte Woche ziemlich über Wasser gehalten hat. 

Aber irgendwie wird das alles ganz klein, wenn ich nur an morgen denke. Das ist der erste Schritt, zurück in den Kampf. Ich fühl mich zwar etwas stärker als vorher, aber trotzdem unglaublich verletzlich, extrem empfindlich. Im Moment fange ich bei jeder kleinsten Kritik und einem nur ansatzweise genervten Tonfall an zu Weinen, sogar bei Werbespots mit glücklichen Familien. Auch wenn ich versuche, es zu verdrängen, langsam nimmt die Vergangenheit wieder Überhand, und ich habe Angst vor den nächsten Wochen, Angst, dass ich wieder anfange zu schneiden, dass ich wieder abrutsche, zu schwach bin. 
Aber ich werde kämpfen. Ich will endlich raus aus dieser Scheiße, auch wenn's verdammt schwer wird. Ich will wieder leben.

6 Kommentare:

  1. genau so fühl ich mich gerade auch :x

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  2. Ich nehme mir auch immer vor wie ich es ändern werde, doch sobalt es so weit wäre klappt es dann nicht mehr..
    Ich würde mich mal so gerne mit meiner Familie aussprechen, doch mir fehlt der Mut dafür und ich habe Angst vor dem Unverständnis..
    Du schaffst das ♥

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  3. du sprichst einen aus der seele! ich hoffe du schaffst das ;*

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  4. dein blog ist super von deinem header ganz zu schweigen!:)

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