Montag, 21.05.2012

Ich bin jetzt seit genau 17 Stunden wieder hier, in diesem Dreckskaff, und ich will einfach nur wieder zu B. Am Freitag hat sie mich überrascht und ist mit mir zu Starbucks gefahren, einfach nur, weil sie weiß, wie sehr ich mich darüber freue, mit ihr zusammen einen Frappuchino trinken zu gehen. Vor allem kann man dabei so schön über die ganzen Weiber lachen, die mit ihrer Gucci-Handtasche im Starbucks sitzen und sich dabei besonders High-Society-mäßig vorkommen.
Den nächsten Tag haben wir dann fast nur im Hotel verbracht. Wir sind nur einmal kurz losgegangen und haben uns eine Pizza geholt, danach haben wir uns dann ins Bett gekuschelt und ferngesehen. Irgendwann kamen dann die Gedanken. B. lag in meinem Arm und in meinem Kopf tobte das Chaos. Wie soll das bloß weiter gehen? Was, wenn sie nicht durchhält? Wenn sie sich umbringt in der Woche, wo ich auf Kursfahrt bin? Wenn ich sie morgen das letzte Mal sehe? Wenn sie das nicht mehr schafft? Plötzlich liefen mir die Tränen über die Wangen. So unerträglich viele. Ich will nicht, dass sie geht. Und dann ging gar nichts mehr. Ich weiß nicht mehr genau, was passiert ist, ich hab geweint und gelacht, gleichzeitig, und B. hatte eine Riesenangst vor mir. Trotzdem wurde der Abend noch wunderschön, und der Sonntag auch. Wir sind in den Park gegangen, auf einen Kinderspielplatz, haben geschaukelt wie die Verrückten ("Wer schafft es höher?") und sind vor Lachen irgendwann einfach in den Sand gefallen.

Jetzt ein Kuss von ihr, das wär's! 

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