Gestern um diese Zeit war ich noch bei B. ... Es tut so weh, zu wissen, dass sie so weit weg ist und dass das vielleicht das letzte Mal war, dass ich sie gesehen, gefühlt, umarmt, geküsst habe. Sie war so schwach wie noch nie. Am Sonntag war sie so fertig, dass sie in meinen Armen eingeschlafen ist, und als sie aufgewacht ist, hat sie angefangen zu weinen. "Ich will da nicht hin" Damit meinte sie ihre Schule. Die Einsamkeit und niemanden, der sie mal in den Arm nimmt, der für sie da ist.
Ich will nicht, dass sie traurig ist. ich will, dass es ihr gut geht, ich würde alles dafür tun, selbst mit ihr weggehen. Lange werden wir sowieso nicht mehr hierbleiben, wenn jeder für sich in seinem Leben nichts hat und wir nur dann die Schmerzen vergessen können, wenn wir zusammen sind.
Sie fehlt mir, wie nie zuvor. Ich denke die ganze Zeit an sie, an ihr Gesicht, wie sie gestern Morgen geschlafen hat. Wie sie zum ersten Mal wirklich fest geschlafen hat ohne Schlafmittel und wie sie zum ersten Mal seit langer Zeit endlich glücklich war.
Nie mehr ohne sie. Lieber sterben. Obwohl sich das hier wie Sterben anfühlt. Nordsee bis Ruhrgebiet. 400 km Entfernung. Es zerreißt mich innerlich, gestern Abend war ich nicht mehr da. Wodka bis ich nichts mehr gemerkt hab, geschrien und geheult. Fast hyperventiliert, dann umgekippt. Ich halt das nicht mehr lange durch ohne sie. B, ich liebe dich ♥
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