Dienstag, 24.04.2012

Mein Blick gleitet durch mein Zimmer. Mein großes Doppelbett, in dem B.'s Trainingsjacke liegt. Mein Schreibtisch, völliges Chaos - unfähig zum Aufräumen - und ein Riesendurcheinander. Der Schreibtischstuhl, über den meine geliebten Bandshirts und meine schwarze Röhrenjeans gehängt sind. An den Wänden; Bilder von B., ein großes London-Poster - jaa, da will ich unbedingt noch hin, am besten mit B. - meine vielen Schwarz-Weiß-Karten und der Stadtplan von Paris. Alles Sachen, die mir wichtig sind.
Die Farbe an der Wand, ausgeblichen, seit Jahren dasselbe Gelb, der Tapetenstreifen mit den Blümchen. Der Teppich, genauso ausgeblichenes Grün, da waren mal bunte Punkte drauf, mittlerweile sind es nur noch ein paar Blutflecken. Die Holzschränke, die ich alle bekritzelt habe, als ich klein war. Der Müll in der Schreibtischschublade, von den ganzen Süßigkeiten, die ich heimlich gegessen habe. Die Kiste mit den Barbies, die Köpfe - fast ohne Haare - in einer kleinen Box daneben, beides ganz hinten im Schrank. Alles Sachen, die mich ekeln.

Ich bin es satt.

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