Freitag, 09.02.2012

Ich weiß nicht, was los ist. Ich drehe langsam durch, schreie B. an, ohne Grund, und dann breche ich zusammen, und wache tränenüberströmt auf dem Boden auf.
Ich will sie für mich allein haben, ganz für mich allein, ich will nicht, dass wir zwei kleine Knete-Männchen sind, sondern ein großer Knete-Klumpen. Nichts und niemand soll uns trennen, ich will sie bei mir haben, immer und für immer. Ich will sie nicht teilen, ich will nicht, dass sie wie heute auf irgendwelche Partys geht, mit irgendwelchen Leuten etwas macht. Schließlich ist sie meine Freundin.
Aber andererseits will ich auch nicht, dass sie sich eingeengt fühlt, dass sie geht. Ich will, dass sie ihre Freiheit hat. Obwohl ich es immer noch nicht genau versteh. Am Anfang dachte ich, sie denkt genauso, sie hat ja auch immer gesagt, ich brauche keine Freiheiten in einer Beziehung, mach dich darauf gefasst, dass du ziemlich wenig weggehen dürfen wirst, ich bin einfach so, das ist meine Krankheit. Und ich hab gedacht, Hey, perfekt, ich denke da ja auch nicht anders. Und jetzt bin ich doch diejenige, die hier sitzt, allein, und sich durch allen möglichen Scheiß ablenken muss, um keine Dummheiten zu machen, während B. weg ist. Ist alles 'n bisschen verkehrte Welt, kann das sein?!
Einerseits macht es mich rasend wütend und ich überlege mir schon die ganze Zeit, ob ich einfach nicht dran gehen soll, wenn sie nachher anruft. Aber andererseits fühl ich mich so allein und hilflos, wie ein kleiner Vogel, der aus dem Nest gefallen ist, dass ich genau weiß, dass ich sobald das Telefon klingelt, hektisch auf den kleinen grünen Knopf drücken werde, um endlich ihre Stimme zu hören.
Ich erkenne mich nicht mehr, ich fühl mich halb und zersplittert...



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1 Kommentar:

  1. hey süße (:
    ich wollte dich mal fragen ob du auch einen zweitaccount bei svz hast?! würde gerne mal so mit dir schreiben :) :*

    bis dann liebes ♥

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