Samstag, 12.11.2011

Alles ist komisch, so komisch. Ich fühl mich so dreigeteilt.

Eine Seite ist gut, die andere schlecht.
Die eine ist einfühlsam, verständnisvoll und glücklich, 
die andere verletzend, gemein, wütend und kalt.
Der einen sind die Menschen in ihrem Umfeld wichtig, sie ist besorgt um sie,
der anderen ist alles völlig egal, sie lässt nichts an sich ran.

Und dann der dritte Teil. Er ist derjenige, der die negativen Gefühle erträgt. Wenn ich verletzt werde, einen Nervenzusammenbruch kriege oder Panik bekomme, kommt diese Seite. Dann kann ich meine Trauer, meine Einsamkeit, meinen Schmerz und meine Angst rauslassen.
Panikattacken, plötzliche Heulkrämpfe, unkontrolliertes Schreien. 
Hilflosigkeit und das Bedürfnis, jemanden zu haben, an den man sich anlehnen kann.

Die Normalität ist nur noch phasenweise da. Irgendwann legt sich ein Schalter in mir um, und einer der drei Teile kommt zum Vorschein. Wie ein plötzlicher Sturzregen. Man weiß nie, wann es einen überkommt. Und wann die Normalität wiederkommt. 

3x Cloé. Wo bin ich? Und wer bin ich?





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