Montag, 21.11.2011

Das Wochenende war schön, wunderschön. Und gleichzeitig ein Albtraum. Gestern Abend war der Albtraum.

Von vorne:
Samstag kam B. an. Wir sind vom Hauptbahnhof nach Hause gefahren, ca. eine halbe Stunde. Dann ein bisschen draußen gewesen und später einen Film geguckt. Irgendso ein Horror-Splatter. Und weil ich so viel Angst vor solchen Filmen hab, hat sie mich in den Arm genommen. Es war einfach wunderbar. Noch viel schöner als ich es mir vorgestellt hab..
Dann am Samstag sind wir in die Stadt gefahren, ich hab ihr meine Plätze gezeigt, meine Schule, wo ich bin, wenn ich allein sein will. Zurück zuhause haben wir noch einen Horrorfilm geguckt, und es war wieder genauso schön, weil es einfach wunderbar ist, mit ihr Filme zu gucken (:
Abends kamen meine beiden Besten und es lief alles ziemlich gut, besser als gedacht, keine peinlichen Pausen, keine Streits oder sowas. Perfekte Momente.
Aber dann kam Sonntag.. Morgens hätte sie sich fast mit ihrem Schal erwürgt und sich die Arme mit ihrem Feuerzeug verbrannt. Dann hat sie angefangen zu weinen, und ich auch. 
Etwas später sind wir zum Hauptbahnhof gefahren. Wir hatten noch eine Stunde in der Stadt, dann sind wir zum Gleis. Sie hat wieder angefangen zu weinen, und ich mit. Der Zug kam viel zu früh. Ihr geflüstertes Lass uns einfach vor den Zug springen. Ich will nicht mehr. Ich will da nicht wieder hin. Ich will dich. Für immer. Und dann war der Zug da, und sie ist eingestiegen. Ich stand davor. Nochmal in den Zug, ein letzter Kuss. Dann war sie weg.





Und ich bin am Bahnhof zusammengebrochen. Hab meine Zigarette geraucht, Beruhigung. Eine Stunde in der Stadt rumgeirrt, bis mein Zug kam. Hatte aber vergessen ein Ticket zu holen. Und dann hatte ich ein Ticket, aber keinen Zug mehr, weil in der Zeit, wo ich das Scheißticket geholt hab, der Zug abgefahren ist. Und ich hatte noch eine ganze Stunde, bis der nächste kam. Ziellos in der Stadt umhergeirrt, alles dunkel, Dissoziation.
Irgendwann kam der Zug. Ich war weg. Einfach gar nicht mehr da. Zuhause roch alles nach B. Ich bin einfach zusammengebrochen. Mit ihrem Tshirt in der Hand.
Gestern Nacht hat sie sich geschnitten. Oft und viel und tief. Ich konnte nciht, sie hat meine Klingen mitgenommen. Um dich zu schützen, Mäuschen. Dann hat sie getrunken, den Schmerz und die Leere wegtrinken. Und ich bin innerlich gestorben. Keine Kraft, um irgendwas zu holen. Ob Beruhigungstabletten oder neue Klingen. Keine Kraft..
Heute erst zur fünften Stunde gekommen. Überall war nur sie. Mein Platz war unser Platz, unser Weg war mein Weg. Vorhin wieder zusammengebrochen. Und dann fast einfach im Zug sitzen geblieben, um doch zum Hauptbahnhof zu fahren, um dort umsteigen zu können und zu ihr zu fahren. Ich wäre um halb sieben da gewesen. Aber wozu. Es hätte alles nur noch schlimmer gemacht.

Ich will nicht mehr. Ich bin am Ende.




Entschuldigt für diesen langen und wirren Post.. Danke für's Lesen..

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